Privatermittlungen

 Ermittlung von Beweisen für den Schutz von Familien, Paaren oder  Minderjähriger 

Indagini condotta del coniuge Ravenna
  • Ermittlung von Beweisen für die Trennung und Scheidung: Diese Ermittlung wird durchgeführtum festzustellenob es eine Grundlage für eine Trennung und finanzielle Entschädigung des Ehepartners gibt. Das Ziel ist es, vor Gericht verwertbares Material für die Trennung oder Scheidung zu sammelndurch das dem Ehegatten ein Fehlverhalten nachgewiesen werden kann (Bekanntschaften, Vermögensverwaltung der Familie)

  • Untreue des Partners: Die Ermittlung erfolgt durch das Sammeln von audio-visuellen Beweisen der Untreue.

  • Nachforschungen vor der Ehe oder dem Zusammenleben: Überprüfung von Informationen zum Schutz Ihrer Interessen.

  • Bestimmung oder Neubewertung von UnterhaltszahlungenWird eingesetzt, um das tatsächliche Vermögen und/oder Einkommen des ehemaligen Partners zu bestimmen.

  • Sorgerecht für Kinder: Beweise über das Verhalten des Ex-Partners gegenüber Ihren Kindern; Nachforschungen über alle Personen, die eine Rolle im Leben des Kindes spielen.

  • Verhalten gegenüber Minderjährigen: Untersuchungen, um für Kinder schädliche Aktivitäten zu erkennen.

 Urteile: Fall 1

 Eine Ehefrau, die den Liebhaber nach Hause bringt, verliert ihr Vermögen

Sie riskiert alle Ansprüche und die Liebe ihres Mannes, indem sie den Liebhaber mit ins gemeinsame Haus bringt.
Dies ergibt 
sich aus einem Urteil des Obersten Gerichtshofes, der das Urteil des Berufungsgericht in Messina bestätigte, das den Widerruf indirekter Spenden „aus Undankbarkeit“ erklärte, die ein Mann zum Vorteil seiner Frau getätigt hatte, mit der er gemeinsam aus gemeinsamen Geldern gekaufte Immobilien unterhielt.

Das Urteil - Die Episode stammt aus dem Jahr 1975, als Aldo I., der betrogene Ehemann, die ehemalige Ehepartnerin Silvana P. verklagt hattedie als zu diesem Zeitpunkt 36-jährige Mutter von drei Söhnen Verbindungen mit einem 23-Jährigen unterhielt. Die Frau hatte sich an den Obersten Gerichtshof gewandt, um das Urteil der Richter widerrufen zu lassen, aber die „Wiesel“ der Zweiten Zivilkammer lehnten die Berufung ab: „Das Berufungsgericht - so lautet das Urteil n.14093 - hat entschieden, dass die schweren Verletzungendie nach Artikel 801 erforderlich sind, in einem Verhalten besteht, das die Ehre und die Schicklichkeit des Spenders schwächtdas moralische Ansehen der Person ernsthaft untergräbt, und ein Gefühl der Abneigung erkennen lässtdas eine solche Undankbarkeit gegenüber demjenigenvon dem die Handelnde profitiert hat, ermöglicht, ohne an gemeinsame Interessen zu denken."

Mit einer Motivation „frei von logischen oder rechtlichen Mängeln“, fuhren die Richter der Piazza Cavour fort, befand das Berufungsgerichtdass „die Verletzung nicht so sehr in der ehelichen Untreue der Antragstellerin bestand, die im Alter von 36 Jahren, bereits Mutter dreier Söhne, eine Beziehung mit einem 23-Jährigen eingegangen war, die heimlich bereites mehrere Jahre angedauert hatte und im Rahmen derer der junge Mann ins Haus der Familie kam, um mit der neuen Partnerin zu leben, sondern - wie der Oberste Gerichtshof feststellt - die generelle Haltung, die Lügen und Respektlosigkeiten gegenüber ihrem Mann, ohne dessen Kenntnis der Liebhaber ins Haus gebracht wurde."

Urteile: FALL 2

Fernsteuerung mit GPS-Systemen

Urteil n°16130 vom 2. März 2002

ÜBERWACHUNGSSYSTEME AUF GPS-BASIS ERFORDERN KEINE AUTHORISIERUNG (Fünfte Strafkammer - Präsident F. Marrone - Sprecher M. Fumo)


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